Ostpreußenschule: Bauplatz statt Spielwiese

11.04.2015

Auf dem Areal der Grundschule an der Ostpreußenstraße, kurz der Ostpreußenschule, anno 1936 bezogen, wird eingezäunt, gebuddelt und planiert. Auf der Ballspielwiese wird eine Pavillonanlage mit Unterrichtsräumen samt einer Mensa installiert.

Die vorbereitenden Planungen für die Einrichtung zwischen Vertretern der Schulleitung, dem Referat für Bildung und Sport sowie dem Bogenhausener Bezirksausschuss laufen seit Jahren. Die Lösung liegt seit geraumer Zeit auf dem Tisch, nun wird sie realisiert.

Bauplatz Ostpreußenschule: Auf der einstigen Ballspielwiese wird eine Pavillonanlage mit Klassenzimmern und einer Mensa erstellt.

Bauplatz Ostpreußenschule: Auf der einstigen Ballspielwiese wird eine Pavillonanlage mit Klassenzimmern und einer Mensa erstellt.

Für die Pavillonanlage musste allerdings die Spielwiese auf dem Gelände „geopfert“ werden, obwohl eine seitliche Situierung möglich gewesen wäre. Doch der Pavillonstandort ist bewusst gewählt worden, um Flächen für ein künftiges Gebäude vorzuhalten.

Hintergrund all dessen ist das Wachstum der Stadt. In 15 Jahren kalkuliert man im Rathaus mit mehr als 1,7 Millionen Einwohnern. Entsprechend groß ist der Bedarf an Schulen aller Art. In diesem Jahr werden in München 41 Schulcontainer aufgestellt, 2016 folgen weitere 27 Pavillonanlagen.
Dazu stehen diverse Sanierungen und die Erweiterung vieler Gebäude an. Drei Dutzend Schulen, darunter die 38 Millionen Euro kostende Ruth-Drexel-Grundschule im künftigen Wohnquartier Prinz-Eugen-Park an der Cosimastraße, werden neu gebaut.

Alexander MihatschOstpreußenschule: Bauplatz statt Spielwiese