Schimmelweg: 160 minderjährige Flüchtlinge

20.07.2015

In der geplanten Flüchtlingsunterkunft am Schimmelweg in Daglfing sollen 160 unbegleitete minder­jährige Flüchtlinge untergebracht werden. Das berichtete jetzt Angelika Pilz-Strasser, Vorsitzende des Bezirksausschusses (BA), bei der Tagung des Kommunalparlaments. Ursprünglich sollten dort 200 Asylbewerber ein Dach über dem Kopf finden.

Die Mitglieder des BAs forderten einstimmig eine Umplanung. Diese sei dringend erforderlich in Anbetracht der Umwidmung von einer Flüchtlings- in eine Gemeinschaftsunterkunft für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge. Nur so könne den neuen Bedürfnissen Rechnung getragen werden.

Das Vollgremium des BA folgte somit seinem Unterausschuss Planung, der den städtischen Plan auf der brachliegenden Wiese vor dem Kindergarten ebenso beschieden hatte.

Drei Punkte sollen nach dem Willen der Kommunalpolitiker bei der Errichtung der Holzständerbauten berücksichtigt werden, die voraussichtlich Anfang 2016 bezogen werden können: Die Erschließung der Anlage ist auf der Südseite des Geländes und nicht über den Schimmelweg vorzunehmen. Des Weiteren ist – notfalls provisorisch – ein Gehweg entlang der momentan nicht ausgebauten Burgauerstraße in Richtung Bushaltestelle Riemer Straße anzulegen.

Außerdem ist nach Ansicht der Vertreter im Stadtteilgremium die Situierung der Müllentsorgung am Schimmelweg wegen des Verkehrs und der Anfahrbarkeit „unglücklich.“ Sie soll deshalb an die vom Bezirksausschuss vorgeschlagene südlich gelegene Erschließungsstraße angehängt werden.

Alexander MihatschSchimmelweg: 160 minderjährige Flüchtlinge