Tram Steinhausen: Warum kein Rasengleis?

Die Regierung von Oberbayern hat für die neue Straßenbahnstrecke nach Steinhausen Anfang des Jahres endlich das Planfeststellungsverfahren eingeleitet. Endlich, weil die Tram Steinhausen genannte Verbindung ab dem Max-Weber-Platz zum S-Bahnhof Berg am Laim eigentlich zum Fahr­planwechsel im vergangenen Dezember hätte starten sollen. Auf die Vorlagen, die Anhörung durch das städtische Planungsreferat, reagierten die Mitglieder des Bogenhauser Bezirksausschusses ein wenig verwundert.

Auf Empfehlung des Unterausschusses Planung bittet das Stadtteilgremium nach einem einstim­migen Votum „um Auskunft, weshalb die Trambahntrasse nicht auf einem Rasengleis geführt wird.“

Außerdem fordert das Kommunalparlament auf Grund der Erfahrungen mit der Linie 16, der Tram nach St. Emmeram, den neu zu planenden Straßenabschnitt zwischen der Einsteinstraße und dem Vogelweideplatz mit dem höchstmöglichen Lärmschutz zu versehen.

Außerdem verlangen die Lokalpolitiker auf Initiative von Andreas Nagel (DaCG), dem Sprecher der Aktion Münchner Fahrgäste, Ein- und Ausfahrtsmöglichkeiten in Richtung Berg am Laim für die Züge am Straßenbahndepot an der Einsteinstraße zu realisieren. „Das ist sinnvoll, das unterstützen wir“, kommentierte CSU-Fraktionssprecher Xaver Finkenzeller den Vorschlag.

Alexander MihatschTram Steinhausen: Warum kein Rasengleis?