Baugebiet Nordosten: Ortsnamen verdreht

Peinlicher Fehler des Planungsreferats: Im dritten Journal „Neues im Nordosten“ zur Städtebau­lichen Entwicklungsmaßnahme (SEM) auf dem knapp 600 Hektar großes Gebiet jenseits der S-Bahnlinie zum Flughafen wurden auf den Karten der drei Planungsvarianten – „Perlenkette“ (Ent­wicklungsachse entlang der S8), „Neue Quartiere am Hüllgraben“ (Brückenschlag nach Riem) und „Küstenlinie“ (Landschaft und Stadt werden dabei verzahnt) – die Reihenfolge der Ortsnamen von Daglfing und Englschalking vertauscht. In der Internet-Ausgabe (www.muenchen.de/nordosten) ist die Reihenfolge nun richtig.

CSU-Fraktionssprecher Xaver Finkenzeller kommentierte jetzt bei der Tagung des Kommunalparla­ments: „Wahnsinnig neue Ideen wurden uns beim Bürger-Workshop ja nicht präsentiert. Dafür sind in der aktuellen Broschüre aber die Namen Daglfing und Englschalking um 180 Grad verdreht worden. Dazu kann ich nur sagen sechs in Erdkunde, durchgefallen.“

Bezirksausschuss-Vorsitzende Angelika Pilz-Strasser konnte sich ein verschmitztes Lächeln nicht verkneifen, ergänzte Finkenzellers Aussagen: „Das waren denen richtig peinlich, ich habe viele rote Gesichter unter den Vertretern des Planungsreferats gesehen.“

Karte

Englschalking, Daglfing, Johanneskirchen – so ist’s auf den Karten der drei Planungsvarianten für das Baugebiet im Nordosten angegeben. Die richtige Reihefolge der Ortsnamen: Daglfing, Englschalking, Johanneskirchen. Karte: Planungsreferat

Die Termine im Überblick: Bis Donnerstag, 6. April (geschlossen am  21. und 31. März sowie am 4. April) ist die Präsentation, Motto „Drei Varianten, viele Möglichkeiten“, täglich von 14 bis 19 Uhr im Siemens-Komplex an der Richard-Strauss-Straße 76 geöffnet. Führungen durch die Ausstellung sind am Sonntag, 19. März, Donnerstag, 23. März, sowie am Sonntag, 2. April, jeweils ab 17 Uhr, anberaumt.

Zu einem Symposium lädt das Referat am Freitag, 17. März, 15 bis 20 Uhr, ein. Expertinnen und Experten aus Freiburg, Zürich und Kopenhagen berichten, wie dort neuer Wohnraum und Arbeits­plätze in enger Verknüpfung mit Mobilität und Landschaft entstehen.

Um allen Bürgern die Möglichkeit zu geben, aktiv am Planungsprozess für das Baugebiet im Nordosten teilzuhaben, veranstaltet die Behörde am Dienstag, 21. März, 17 bis 21 Uhr, einen zweiten Bürger-Workshop (Anmeldung an: nordosten@studio-stadt-region.de oder Telefon 244 10 33 18).

Fabian EwaldBaugebiet Nordosten: Ortsnamen verdreht