Cosimaplatz: Nein zu Open-Air-Konzerten

25. Juni 2018

Der Cosimaplatz, die große wilde Wiese vor dem Hallenbad, soll „bürgerfreundlich für den Gemein­gebrauch“ gestaltet werden, die Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG) soll – so ein einhellig gebilligter Antrag der CSU-Fraktion – endlich ihren Vorbehalt zur Fläche für eine Trambahnwende­schleife „ad acta“ legen. Darin sind sich alle Mitglieder des Bezirksausschusses einmal mehr einig. Eine vorgeschlagene Nutzung des Areals für Open-Air-Konzerte indes führte im Kommunalparla­ment zu Kontroversen, wurde letztlich mit 25 gegen acht Stimmen abgelehnt.

In einem interfraktionellen Antrag zur Gestaltung des Platzes heißt es: „Bogenhausen mit seinen 83000 Einwohnern fehlt bis heute ein öffentlicher Platz für eine Vielzahl von Nutzungen. Seit vielen Jahren und in unzähligen Anträgen bemüht sich der Bezirksausschuss, diesen Platz endlich als Kommunikationsfläche aufzuwerten, da der 13. Stadtbezirk mit seinen acht Ortsteilen über keinen anderen Platz verfügt. Das Gelände eignet sich dazu als einziger Platz auf Grund seiner kommuni­kativen Eigenschaften und auch seiner Verkehrsanbindung. Tatsächlich wird der Bedarf für einen solchen Platz immer größer.“

Mögliche Nutzungen, die von den Lokalpolitikern einstimmig abgesegnet wurden: Stadtteil- und Vereinsfeste, kulturelle Events, Ausstellungen, Unterhaltungsveranstaltungen wie beispielsweise Zirkus sowie kommerzielle Veranstaltungen (Weihnachtsmarkt): Und: „weitere multifunktionale Anlässe“ – was darunter auch immer zu verstehen ist.

Die Stadt soll die wilde Wiese zwischen der Jugendfreizeitstätte Cosi (hi.) und dem Cosimbad gestalten, ihren Vorbehalt zur Fläche als Trambahnwendeschleife endlich beerdigen – das fordern erneut sdie Bogenhauser Lokalpolitiker. Foto: hgb

Alexander MihatschCosimaplatz: Nein zu Open-Air-Konzerten