Haltestellen: Unfälle wegen Räder & Roller?

17. Oktober 2019

Oft werden E-Scooter, private wie auch geliehene Fahrräder gedankenlos an Bus- und Straßen­bahnhaltestellen abgestellt und behindern so Fahrgäste und Fußgänger. Dieses auch in Bogen­hausen zu beobachtende Verhalten hat die CSU-Fraktion im Bezirksausschuss auf den Plan geru­fen. Per Antrag fordert sie von der Stadtverwaltung Antworten:

Verfügt die Stadt über Daten zu einer erhöhten Unfalldichte an Haltestellen des öffentlichen Nah­verkehrs? Wenn ja, wie ist der Ist-Stand und kann man aus den Zahlen eine Zunahme seit der Einführung des E-Rollers herauslesen? Sollten bislang keine vergleichbaren Daten vorliegen, wird die Verwaltung gebeten, eine diesbezügliche Erhebung durchzuführen. Und: Ist eine bessere Kenn­zeichnung von Tram- und Bushaltestellen für Rad- und E-Roller-Fahrer möglich, um insbesondere älteren Menschen ein höheres Sicherheitsgefühl beim Ausstieg aus Bus und Bahn zu ermöglichen?

In der Begründung der Initiative wird ausgeführt: Viele ältere Mitbürger fühlen sich durch die E- Rol­ler beim Betreten der jeweiligen Haltestation massiv gestört und in ihrem Sicherheitsgefühl verletzt. Um die Situation und eine daraus sich ergebenden etwaigen Handlungsbedarf beurteilen zu kön­nen, ist eine entsprechende Datengrundlage unbedingt erforderlich.

Ob private oder geliehene Fahrräder oder auch E-Scooter – gedankenlos abgestellt an Haltestellen behindern sie vielfach die Fahrgäste. Foto: hgb

Alexander MihatschHaltestellen: Unfälle wegen Räder & Roller?