Hin und Weg: Wagenburg kehrt bald zurück

21. Mai 2020

Bestätigt haben die Mitglieder des Bezirksausschusses jetzt die erbetene Rückversicherung der Verantwortlichen von der Wagenburg Hin und Weg und die Nachfrage des Baureferats / Gartenbau zu der bereits erteilten Zustimmung, dass das alternative Wohnprojekt, das sich noch auf dem Interimsareal Klimapark am Salzsenderweg, der Fläche fürs neue Wilhelm-Hausenstein-Gymnasium (WHG), befindet, wieder auf den einstigen Stellplatz im inzwischen neu angelegten Pühnpark zwischen der Weltenburger- und Denninger Straße zurückkehren darf.

Eine zeitliche (zunächst) auf zwei Jahre befristete Rückkehr in den Denninger Anger hatten vor dem Umzug von Hin und Weg die Lokalpolitiker zugesagt, das gegenüber der Stadt befürwortet und auch durchgesetzt. „Die sitzen auf gepackten Koffern“, machte zuletzt ein Stadtteilvertreter die Dringlichkeit der Bitte deutlich, der einhellig zugestimmt wurde. Indes liegt dem Leiter des Projekts bis dato seitens der Stadt noch keine Genehmigung vor; er rechnet frühestens zu Ende Juni / Anfang Juli mit dem Umzug.

In den Erläuterungen der Gartenbau-Behörde heißt es: „Die ehemalige und auch künftige Fläche für die Wagenburg wurde provisorisch hergestellt. Sie bleibt weiterhin mit einem Bauzaun versehen und wird bis zur endgültigen Fertigstellung nach Ablauf der Interimsnutzung nicht der Grünanlagensatzung unterstellt.“

Die Wagenburg Hin und Weg, derzeit noch ams Salzsenderweg, zieht demnächst zurück auf ein Areal im neu gestalteten Pühnpark. Foto: hgb

Und bezüglich der Rückkehr des ebenfalls befristet verlegten Naturkindergartens Bogenhausen (Nakibo): „Der notwendige Nutzungsvertrag wird vom Kommunalreferat in Kürze ausgefertigt. Die erforderliche Baugenehmigung liegt bereits vor. Wir gehen davon aus, dass der Umzug im Mai erfolgen kann.“

Fabian EwaldHin und Weg: Wagenburg kehrt bald zurück