Ecke Vollmannstraße: Ein neues Café

3. August 2020

Das Café Wiedemann im einstigen HDI-Bürokomplex an der Englschalkinger Straße 148 hatte zum April 2015 nach 37 Jahren dicht gemacht. Der knapp 150 Meter lange, grau-triste Trakt wurde ab­­­­­ge­­rissen, auf dem Areal mehr als 130 Wohnungen gebaut. Am Eck zur Vollmannstraße war eine Kita vorgesehen, die aber angesichts bestehender Einrichtungen in der Umgebung nicht realisiert wu­rde. Jetzt gibt’s dort eine Bäckerei / ein Café – das „Amal“.

Das Ende des Café Wiedemann hatten viele im Umfeld Wohnende regelrecht betrauert, war es doch für manche ein „zweites Wohnzimmer“ geworden. In Folge hatte im Mai 2018 ein Mann „einen Mangel an gastronomischen Angeboten in Englschalking“ im Bezirksausschuss moniert und um „Ab­hilfe“ gebeten. Nun ist sein Wunsch erfüllt worden.

Der Name Amal – aus dem Arabischen, bedeutet Hoffnung, erinnert an den Vornamen der Juristin und Ehefrau von Schauspieler George Clooney  – passt zum ersten Teil des neuen Wohnkomple­xes, hat doch ein arabischer Investor diesen erworben. Besitzerin des Cafés ist Nusreta Mehic – sie hatte zuvor eine Bäckerei im Arabellapark geleitet –, die sich damit einen beruflichen Lebens­traum erfüllt hat.

Besitzerin Nusreta Mehic im neuen Café „Amal“ an der Englschalkinger Straße. Foto: hgb

Das Geschäft ist montags mit freitags von 7 bis 18.30 Uhr und samstags sowie sonntags von 7 bis 17 Uhr geöffnet. Im Café gibt es ebenso wie auf der Terrasse jeweils zwei Dutzend Sitzplätze. Bereits nach den ersten Tagen ist Mehic „sehr zufrieden“ ob der vielen Besucher, schwärmt von der Lage: „Das ist hier eine ganze andere (Kunden-)Welt als am Rosenkavalierplatz.“

Fabian EwaldEcke Vollmannstraße: Ein neues Café