Englschalkinger Str: Neue Wertstoffinsel?

14. Dezember

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Die Aufstellung einer Wertstoffinsel in der Englschalkinger Straße auf Höhe der Hausnummer 234 soll die Stadt prüfen und mit den für diesen Bereich geplanten Änderungen – Einrichtung von Schrägparkplätzen – abstimmen. Diesen Antrag haben die Mitglieder des Bezirksausschusses jetzt einhellig verabschiedet.

Die Begründung zur Initiative: Mit einer Wertstoffinsel könnte die Entsorgungsinfrastruktur im nördlichen Denning „im Sinn einer funktionierenden Kreislaufwirtschaft“ ergänzt werden, denn in diesem Stadt­viertel werde die Faustformel >ein Entsorgungsstandplatz je 1000 Einwohner< nicht erfüllt. Auf Hö­he Hausnummer 234 befindet sich zu dem keine Wohnbebauung.

Auf der Englschalkinger Straße (ab Hausnummer 236; auf Höhe des Alfred-Jentzsch-Wegs) werden bis zur Nummer 278 Schrägparkplätze abmarkiert. Auf Wunsch des Bezirksausschusses soll die Stadt auf Höhe Hausnummer 234 zusätzlich die Einrichtung einer Wertstoffinsel prüfen. Fotos: hgb

Zum Stichwort Änderungen zwischen der Ostpreußen- und der Marienburger Straße: Auf der Süd­­seite der Englschalkinger Straße ab Hausnummer 236 (kurz nach dem Alfred-Jentzsch-Weg) bis Hausnummer 278 werden statt der Parkplätze am Rand demnächst Schrägparkplätze einge­rich­tet. Denn entlang der breiten, aber nicht für zwei Spuren ausgebauten Fahrbahn ist im besag­tem Abschnitt Schrägparken machbar und sinnvoll, da Stellmöglichkeiten dringend benötigt werden. Diese durch das Kreisverwaltungsreferat (KVR) veranlasste Maßnahme hatte das Kommunalpar­la­ment unlängst akzeptiert – unter zwei Voraussetzungen.

Einmal war die Zustimmung auf Vorschlag von CSU-Lokalpolitiker Peter Reinhardt unter der Be­dingung „keine bauliche Veränderungen“ gutgeheißen worden. Ebenfalls von Reinhardt war die zweite Anregung gekommen, „in unmittelbarer Nähe der Schule eine >Kiss and Ride-Zone< ein­zurichten“.

Kiss and Ride“: Der Begriff kam in den Fünfziger Jahren aus den Vereinigten Staaten, beschrieb den Umstand, dass Frauen ihre Männer zur Arbeit brachten, sich innig verab­schiedeten und dann das Auto wieder mitnahmen. In der jüngsten Vergangenheit wurde die Bezeichnung hierzulande immer öfters verwendet, um Parkprobleme zu minimieren. Beispielsweise vor Schulen, Bahn­höfen oder Krankenhäusern wurden und werden Kiss-and-Ride-Zonen eingerichtet, um kurz an­halten zu können, jemanden aussteigen zu lassen und umgehend wieder wegzufahren.

 

 

 

 

 

Fabian EwaldEnglschalkinger Str: Neue Wertstoffinsel?