MünchenStift: Peu à peu fit fürs Internet

03. März 2021

 

MünchenStift: Peu à peu fit fürs Internet

In den Seniorenhäusern der MünchenStift – Standort der Einrichtung in Bogenhausen ist an der Effnerstraße – ist in den zentralen Bereichen wie in den Cafeterias, den Aufenthaltsräumen und den Warteecken für Angehörige WLAN (gratis) verfügbar. Nicht aber in den Zimmern der Bewohner. In einem Antrag hat die CSU-Fraktion im Rathaus auch dort kostenlose Internet-Anschlüsse gefordert, damit die Senioren sich stets direkt mit ihren Angehörigen in Verbindung setzen können.

Erfreulich: Im April starten laut Sozialreferentin Dorothee Schiwy der Ausbau und die Verkabelung – die Kosten liegen je nach Gebäude wegen unterschiedlicher Rahmenbedingungen wie Alter oder Denkmalschutz zwischen 150 000 und 400 000 Euro – in St. Martin Ramersdorf. Aber: Erst in etwa drei Jahren sollen dann die Zimmer in allen MünchenStift-Häusern ausgestattet sein.

Wie sieht’s in Bogenhausen aus? Auf Nachfrage erklärte MünchenStift-Pressesprecher Christian Liesenhoff: „Unter der Voraussetzung, dass es Pandemie bedingt zu keinen Verzögerungen bei den Arbeiten kommt, ist die WLAN-Abdeckung im Haus an der Effnerstraße spätestens Ende August fertig.“

Bis Ende August werden unter der Voraussetzung, dass es Corona bedingt zu keinen Verzögerungen kommt, auch die Zimmer der Bewohner des MünchenStift an der Effnerstraße mit WLAN ausgestattet. Foto: hgb

Schiwy erläutert vorweg zur Initiative in Abstimmung mit der MünchenStift-Geschäftsführung:

Um den Bewohnern den Kontakt zu Familie und Bezugspersonen zu ermöglichen, haben die Träger Tablets für die Wohnbereiche angeschafft und mit SIM-Karten ausgestattet. Diese können auch auf den Zimmern genutzt werden, um die Privatsphäre zu gewährleisten. Auf Grund von Erkrankungen oder Einschränkungen ist es aber vielen nicht möglich, ohne Hilfestellung die Technik zu nutzen. Eine Unterstützung durch Besucher ist hilfreich, aber durch die Regelungen auf Grund der Corona-Pandemie erschwert. Die Pflegekräfte unterstützen die Bewohner soweit es geht.

 

Und weiter: Bereits seit drei Jahren arbeitet die MünchenStift an einem Digitalisierungsprojekt, unter anderem zur Unterstützung der Pflegearbeit, mit entsprechender Nutzung digitaler Programme in den 13 Häusern. Ziel ist eine WLAN-Abdeckung in allen Häusern und ein Zugang für alle Beschäftigten und Bewohner. Die Umsetzung ist aber sowohl zeit- als auch kostenintensiv. So dauerte es mehr als ein Jahr, bis Glasfaserkabel zu den Häusern verlegt wurden. Ferner müssen oft neue Kabelschächte verlegt werden, da die alten belegt sind und die Zuleitung neu zu organisieren ist.

 

Fabian EwaldMünchenStift: Peu à peu fit fürs Internet