Das gibt’s selten: Vier Wochen nach einer Antragsstellung liegt die Antwort des Baureferats vor. Zur Sache: Auf Initiative von CSU-Fraktionssprecher Robert Brannekämper und Lokalpolitikerin Peggy Schön hatte der Bezirksausschuss gefordert: Die Stadt soll den Radweg entlang der Elektrastraße, beginnend an der Kreuzung Englschalkinger Straße bis zur Ecke Rosenkavalierplatz, zeitnah instand setzen.
Denn, so heißt es in dem Antrag, durch die jahrelangen Sanierungsarbeiten an der Tiefgarage zum Supermarkt sowie dem damit verbundenen Einsatz schwerer Fahrzeuge, die zum Teil auf dem Radweg abgestellt wurden, ist die Oberfläche stark in Mitleidenschaft gezogen worden. Es sind „Unebenheiten und Hügel“ entstanden, die für Radfahrer ein erhöhtes Sicherheitsrisiko darstellen.
Die Behörde in ihrer Antwort: „Der Zustand des westlichen Radwegs ist dem Baureferat bekannt. Der Asphaltbelag weist in einigen Teilbereichen Risse, Verdrückungen und Altgrabungen sowie allgemein altersbedingten Verschleiß auf. Der Radweg befindet sich in einem verkehrssicheren Zustand. Die Verkehrssicherheit wird durch regelmäßige Kontrollen überprüft, bei Bedarf werden durch das Baureferat kleinere Ausbesserungsarbeiten durchgeführt.“

Und weiter: „Zum Erhalt der Verkehrssicherheit und um den Benutzungskomfort des Radwegs zu steigern sowie im Zuge der Maßnahme, die Entwässerungssituation beim südlich anschließenden Übergang Rosenkavalierplatz zu verbessern, kann in Abhängigkeit der stadtweiten Prioritäten und der verfügbaren Haushaltsmittel im kommenden Jahr eine Sanierung des Radwegs in Aussicht gestellt werden.“