Die Firma Remondis wird via Abfallwirtschaftsbetrieb München (AWM) aufgefordert, bei Leerungen darauf zu achten, dass die Aufkleber auf den Wertstoffcontainern lesbar angebracht sind oder alternativ eine Reinigung zu beauftragen.“
Diesen Antrag der CSU-Fraktion im Bezirksausschuss – Initiative Landtagsabgeordneter und Fraktionssprecher Robert Brannekämper – hatten die Lokalpolitiker einstimmig bei der Tagung im Dezember verabschiedet. Denn das Beispiel eines Wertstoffstandorts in der Gartenstadt Johanneskirchen zeigt, dass es die Bürger bei solchen Containern mit fehlenden Aufklebern schwer haben, die Gläser am richtigen Container einzuwerfen. Jetzt hat Edwin Grodeke, Leiter des Kommunalreferats, darauf geantwortet (Auszüge; bearbeitet):
„Bei einer Kontrolle des Standplatzes an der Josef-Thalhamer-Straße bestätigte sich, dass die Aufkleber auf der Vorderseite der Glasbehälter nicht mehr lesbar sind und auf der Rückseite komplett fehlen. Um eine schnelle Lösung herbeizuführen, wurde die Betreiberfirma Remondis darum gebeten, die Wertstoffcontainer im Stadtbezirk 13 vorrangig zu reinigen, die Aufkleber zu überprüfen und gegebenenfalls zu erneuern. Zudem wurde für den Standplatz in der Josef-Thalhamer-Straße ein Behältertausch der verschmutzten Glascontainer bei Remondis angefordert.
Aktuell würden jedoch laut Betreiberfirma Remondis keine weiteren Behälter zur Verfügung stehen, so dass ein weiterer Austausch nicht erfolgen könne. In den kommenden Wochen würde Remondis weitere Lieferungen erwarten und anschließend weitere Behälter schnellstmöglich ersetzen.
Grundsätzlich werden im Stadtgebiet sämtliche Container einmal jährlich durch eine von Remondis beauftragte Fachfirma gereinigt. Die Reinigung erfolgt am jeweiligen Standplatz. Für die Reinigung werden ausschließlich zugelassene ökologische Reinigungsmittel verwendet, um eine Belastung der Umwelt zu vermeiden. Im Rahmen der jährlichen Behälterreinigung werden die Aufkleber auf ihre Lesbarkeit überprüft und bei Bedarf erneuert.
Auf Nachfrage hat Remondis mitgeteilt, dass es 2025 bei der von ihnen beauftragten Fachfirma zu massiven Personalproblemen gekommen sei, weshalb die Reinigung nur in Teilen funktionierte. Als kurzfristige Lösung wurden daher stark verschmutzte Behälter an mehreren Standplätzen gegen saubere, neue Behälter ausgetauscht. Für 2026 wurde die Behälterreinigung bereits beauftragt.“
Aufkleber auf den Wertstoffcontainern – oft fehlen sie ganz (wie in einem Fall in der Gartenstadt Johanneskirchen) oder sind so verdreckt (Bild Elektrastraße), dass man nicht oder kaum erkennen kann, wo welche Glassorte eingeworfen werden soll. Die Boxen in Bogenhausen sollen laut Kommunalreferat „vorrangig gereinigt oder ausgetauscht“ werden. Symbolfoto: hgb
