Die Wiedereinführung der Möglichkeit der Bargeldzahlung parallel zur Kartenzahlung in den Zweigstellen der Stadtbibliothek München
– das fordert die CSU-Fraktion, Initiative Brigitte Stengel, Elisabeth Pangerl und Fraktionssprecher Robert Brannekämper, im Bezirksausschuss. Das Ziel: Mit Blick auf mehr Bürgernähe und verbesserte soziale Teilhabe sollen die Zahlungsmo-dalitäten in allen Filialen der Stadtbibliothek so gestaltet sein, dass neben der elektronischen Zah-lung weiterhin auch Bargeld akzeptiert wird. Das Kommunalparlament votierte einhellig dafür.
In der Begründung des Ansinnens wird erläutert:
„Die Beschwerde eines Bürgers gibt Anlass zu Handlungsbedarf. Sie bezieht sich auf die Tatsache, dass eine Reihe von Filialen der Stadtbiblio-thek München mittlerweile ausschließlich auf Kartenzahlung umgestellt haben. Dies gilt unter ande-rem für die Zweigstellen Allach-Untermenzing, Bogenhausen, Hadern, HP8 (Gasteig-Standort), Moosach, Neuperlach, Ramersdorf, Schwabing und Sendling.“
Die ausschließliche Akzeptanz von Kartenzahlungen führe zu einer Einschränkung der Nutzbarkeit öffentlicher Dienstleistungen für Bürger, die weiterhin Wert auf Barzahlung legen oder nicht über geeignete Zahlungsmittel (zum Beispiel EC- / Kreditkarte oder Smartphone) verfügen.
Und weiter: „Insbesondere ältere Menschen, Kinder und Jugendliche ohne eigene Karte sowie Per-sonen, die aus finanziellen, technischen oder datenschutzrechtlichen Gründen keine bargeldlose Zahlung nutzen möchten, werden durch die derzeitige Regelung benachteiligt.
Die parallele Bereitstellung von Bar- und Kartenzahlung entspricht dem Grundgedanken bürgerna-her Verwaltung und trägt zur Niedrigschwelligkeit und sozialen Teilhabe bei.
Zudem sind spontane Nutzungen wie kurzfristiger Kauf einer Tageskarte oder Begleichung kleiner Gebühren mit Bargeld oft schneller und unkomplizierter möglich.“
