Irres Terminchaos bei den Stadtwerken München (SWM) bezüglich der Stromnetzarbeiten in der Elektra- ab Ecke Englschalkinger- bis zur Hugo-von-Hofmannsthal-Straße (Stichstraße beim Luitpold-Gymnasium), bei denen das ganz große Verkehrs- und Parkchaos rund um den Arabellapark programmiert ist. Der Reihe nach:

Laut Rathaus Umschau sollten die Arbeiten am Montag, 11. Mai, starten. Es folgte Tage später ein eine SWM-Pressemitteilung und danach lag in den Briefkästen ein SWM-Flyer: Die gesamte Strecke wird ab Mitte Mai bis Ende Februar 2027 eine Einbahnstraße! In welche Richtung? Wie die Busse verkehren? Zu all dem keine Angaben. Dafür aber: „Witterungsbedingt (Schnee / Frost) kann es zudem zu Verschiebungen und Verzögerungen im Bauablauf sowie bei der Oberflächenwiederherstellung kommen.“

Am Dienstag, 16. Juni, der nächste Flyer: „Beginn der Baumaßnahme Ende Juni 2026; Abschluss Ende November 2026. Folgend Nachfrage bei der Baustellen-Info-Telefonnummer ( 089 / 2361-2604): Niemand meldet sich, eine auf den Anrufbeantworter gesprochene Nachricht mit der Bitte um Rückmeldung – kein Anruf.

Nächster Versuch per Mail bei der SWM-Pressestelle: Rückmeldung am Dienstag, 16. Juni, durch Michael Silva, Vize-Pressesprecher: „Gegenwärtig werden vor Ort baubegleitende Maßnahmen wie Untersuchung der Kampfmittelfreiheit, Vermessungsarbeiten usw. durchgeführt. Mit der kommenden Woche (Anm. d. Red.: ab Montag, 21. Juni) beginnen dann die Tiefbaumaßnahmen von der Hugo-von-Hofmannsthal-Straße aus.“ Nun denn!

Zur Maßnahme erklären die SWM: „Während der Grabungsarbeiten kommt es vorübergehend zu Behinderungen und Absperrungen im Geh- und Fahrbahnbereich. Das Parken im Baustellenbereich ist nur eingeschränkt möglich. Die Zugänge zu den Häusern und Einfahrten werden durch Brücken sichergestellt. Während der Bauzeit wird eine Einbahnregelung eingerichtet. Die Elektrastraße ist daher nur eingeschränkt nutzbar.“

Und weiter: „Die Leitungen werden in der Regel im Gehweg bzw. Fahrbahnbereich verlegt. An manchen Stellen muss die Fahrbahn gequert werden, um auf der anderen Straßenseite liegende Gebäude anzuschließen. Die Gräben werden mit dem Einlegen der Kabel schritt- weise wieder verfüllt. Offen bleiben lediglich einzelne Baugruben, in denen die Kabel über Muffen (Verbindungs- stücke) miteinander verbunden werden. Nach der Montage und der Funktionsprüfung werden die Muffengruben verfüllt und die Oberfläche wiederhergestellt.“

Die Elektra- Richtung Hugo-von-Hofmannsthal-Straße wird wegen Erweiterung des Stromnetzes ab ab Montag, 21. Juni, eine Einbahnstraße – sofern die Stadtwerke München dieses Mal den Termin einhalten. Hunderte Anwohner und Beschäftige im Arabellapark dürften auf der Suche nach einem Stellplatz kilometerweit kreisen. Foto: hgb