Cosimastraße / Johanneskirchner Straße: Neubebauung des Grundstücks mit einem Wohn- und Geschäftshaus und Lebensmittelhandel – seit mehr als acht Jahren gibt es diverse Pläne zur Nutzung dieser Brache. Zu unserem Bericht vom 28. Juli hat Architekt Hannes Rössler unser-bogenhausen.de „als Erster“ einen Flyer zum Projekt, überschrieben >Cosma Eck, eine Alltagsmitte<, zur Verfügung gestellt. Zum besseren Verständnis des >Wumms-Projekts< sind nachfolgend von Rössler genehmigte Auszüge (und Illustrationen), die redaktionell bearbeitet wurden.

Mit einer in Details veränderten Vorlage – ganz oben ein „überlappendes“ Dach – beschäftigte sich unlängst die Stadtgestaltungskommission. Rössler präsentierte in diesem Gremium die Pläne; Bauherrin ist die Tasyapi GmbH: An der Arealecke sehen die Unterlagen einen Hochpunkt vor – sechskantig, ein hexagonaler Turm, je Seite vier Fenster, klobiger Körper, 14 Geschosse, 44 Meter hoch. Vorgesehen sind 250 Wohneinheiten. Rössler legt Wert darauf, dass 250 Wohnungen – nicht wie teils vermeldet 200 Wohnungen – entstehen sollen.

Einen sechskantigen Turm, 44 Meter hoch – das sehen die Cosma-Eck-Pläne für die Bebauung der derzeitigen Brache im Eckbereich des Grundstücks Cosima- / Johanneskirchner Straße vor.  Visualisierung: Hannes Rössler Architekturbüro

„Fünf Nachbarschaften. Eine Mitte“ – heißt es auf der Titelseite des Flyers. Fünf Nachbarschaften – das sind Oberföhring, Johanneskirchen, Cosimapark, Fideliopark und Prinz-Eugen-Park. Dazu die Angaben:

Urbanes Leben statt Brache: An der Kreuzung entsteht eine Alltagsmitte für den Nordosten: ein gemeinsamer Treffpunkt, an dem fünf Nachbarschaften zusammenkommen. Das Cosma Eck ist ein Stadtbaustein, der sich selbstverständlich aus dem Quartier heraus entwickelt – und ihm eine neue Adresse gibt.

Mehr öffentlicher Raum für alle: Lebensmitteleinzelhandel, Bäckerei und Blumenladen bieten alles, was das tägliche Leben braucht. Ein gemeinsamer Platz, begrünte Arkaden und eine öffentliche Dachterrasse schaffen Aufenthaltsqualität für die Nachbarschaft.

Ein Ort für jeden Tag: Im Cosma Eck kommen Wohnen, Einkaufen, Freizeit und Begegnung zusammen und machen das tägliche Leben einfacher.

Das Vorhaben Cosma Eck mit den seitlichen Anbauten.   Visualisierung: Hannes Rössler Architekturbüro / Bearbeitung: hgb

Ein Ort zum Zusammenkommen: Das Erdgeschoss mit Arkaden gehört der Nachbarschaft. Ein Kaffee auf dem Platz, ein Einkauf auf dem Heimweg, Schatten unter begrünten Arkaden.

Arkade am Cosma Eck – erinnert an das Isartor.    Visualisierung: Hannes Rössler Architekturbüro

Ein Ort, der hierher gehört: Die Form folgt den Straßen. Die Fassade nimmt Bezug auf die historischen Ziegeleien nebenan. Das Cosma Eck entwickelt natürlich weiter, was bereits Teil der Umgebung ist und gibt dem Nordosten eine neue Adresse.

Natürlich gewachsen: ► Anbindung an bestehende Infrastruktur, an Tram, Bus und Radwegenetz ► Orientierung am Kreuzungspunkt – markantes Gebäude, das die neue Adresse des Quartiers sichtbar macht ► aus dem Ort heraus entwickelt – Form und Architektur sind aus Straßenachsen und Umgebung abgeleitet und Grünflächen Teil des Orts ► Bäume, Sträucher und die begrünte Dachterrasse ergänzen die öffentlichen Räume und schaffen Aufenthaltsqualität.