Freischützstraße: Wartehäuschen möglich?

1. Janaur 2017

Für die wartenden Fahrgäste der Linien 154 zum Bruno-Walter-Ring und 184 zum Westerlandanger an der Bushaltestelle Freischützstraße auf Höhe der Bäckerei Wimmer fordern die Mitglieder des Bezirksausschusses von der Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG) ein Wartehäuschen aufzustel­len. Die Kommunalpolitiker billigten den Antrag von Gunda Krauss (Grüne) einstimmig. Indes ist es mehr als fraglich, ob der Wunsch realisiert werden kann. Denn der mit Platten ausgelegten Streifen zwischen Bordsteinkante und Radweg ist viel zu schmal.

Gleichwohl: „Diese Ecke ist für Wartende bei schlechtem Wetter unzumutbar, zumal die Busse oft Verspätung haben. Alle anderen Haltestellen entlang der Englschalkinger Straße sind mit Wartehäuschen samt Sitzgelegenheit versehen“, wird in der Begründung der Initiative angeführt.

Die Lokalpolitiker leiteten das Ansinnen zwecks Umsetzung an die MVG weiter. Offensichtlich sind sie aber gebrannte Kinder – in der Vergangenheit wurden derartige Forderungen schon mehrfach abgelehnt. Deshalb gibt es im Kommunalparlament die Überlegung, „das Dach aus Mitteln des Bezirksausschusses zu finanzieren“. Konkretes dazu wurde aber weder geäußert noch beschlos­sen.

Ein Buswartehäuschen fordert das Bogenhauser Kommunalparlament für die Fahrgäste an der Haltestelle Freischützstraße von der Münchner Verkehrsgesellschaft. Foto: hgb

Alexander MihatschFreischützstraße: Wartehäuschen möglich?