Zwei Anträge der SPD-Fraktion im Bezirksausschuss für Einrichtungen im Bürgerpark Oberföhring: Sowohl der Einrichtung eines WLAN-Hotspots wie auch der Aufstellung eines Defibrillators stimmten die Mitglieder der Stadtteilvertretung zu.

Zur Aufstellung eines Defibrillators wird ausgeführt: Die Stadt wird gebeten, an zentraler Stelle einen automatisierten externen Defibrillator (AED) aufzustellen. Der >Defi< ist an das Notrufsystem anzuschließen, um zudem Hilfe alarmieren zu können.“

Denn, so die Begründung: Der Bürgerpark wird von vielen Besuchern verschiedener Veranstaltungen (Faschingstreiben, Besuch des Kasperltheaters, Besuch der Volksbühne Watzmann etc.) sowie von Spaziergängern gern genutzt. Damit entsteht eine immer stärker werdende Notwendigkeit, in einer Gefahrensituation Hilfe zu rufen und gegebenenfalls einen Defibrillator zu nutzen. Der Gebrauch ist auch für Laien gut möglich, da das Gerät exakte Anweisungen gibt, die der Nutzende Schritt für Schritt ausführen kann. In Notfallsituationen erhöhen Defibrillatoren die Überlebenschancen wesentlich.

Zum WLAN-Hotspot heißt es: „Die Stadt wird gebeten, gemeinsam mit den Stadtwerken München (SWM) und ihrem Partner M-net und muenchen.de im Bürgerpark kostenloses WLAN durch einen Hotspot zur Verfügung zu stellen. Die Stadt bietet laut Homepage das unverschlüsselte Funknetz >M-WLAN Free Wi-Fi< sowie das verschlüsselte Funknetz >M-WLAN Secure Wi-Fi< an.“

Denn, so die Begründung: Im Bürgerpark sind viele Vereine und Künstlervereinigungen angesiedelt, deren Mitglieder und Besucher immer wieder über schlechte Handy-Verbindungen klagen und deshalb keinen Hotspot über das eigene Handy nutzen zu können. Ein öffentlicher Hotspot würde hier erheblich unterstützen.

Ein Defibrillator soll nach einem Beschluss de Bezirksausschusses im Bürgerpark Oberföhring installiert werden. Foto: hgb

Auf der Homepage der Stadt wird damit geworben, dass es in München zahlreiche Hotspots mit dem kostenlosen M-WLAN insbesondere in Bereichen mit höherer Besucherfrequenz gibt. Selbst an vielen Bus- und Tramhaltestellen wird mittlerweile ein Hotspot durch die Stadt bereitgestellt. Für Vereinsmitglieder und Gäste wäre die Zurverfügungstellung eines Hotspots eine erhebliche Hilfe.“