Es muss in Sachen Sicherheit schon ziemlich brenzlig sein, wenn sich eine besorgte Anwohnerin und Mutter schriftlich an den Bezirksausschuss wendet und sich um Verbesserungen bemüht. Der Hintergrund ist die Verkehrssituation in der Beuthener – / Burgauer Straße. Gleichwohl: Laut Polizei wird „bereits aktiv mit Hinweisflyern gegen Falschparker vorgegangen.“ Aktuell sehen die Lokalpolitiker daher keinen Maßnahmenbedarf; sie nahmen das Schreiben „zur Kenntnisnahme.“

In der Mail heißt es: „Wir leiden massiv unter gefährlichem und rücksichtslosem Falschparken. Es handelt sich um den direkten Weg zum Kindergarten Immanuel.“ Die Frau zur Situation:

► Zugeparkte Gehwege: Es wird in diesem Bereich dauerhaft auf den Bürgersteigen geparkt, so dass Fußgänger – insbesondere mit kleinen Kindern im Alter von drei bis fünf Jahren oder Personen mit dem Fahrrad – regelmäßig gezwungen sind, auf die Fahrbahn auszuweichen.

► Versperrte Sichtachsen: Die Ecken im Einmündungsbereich werden so zugestellt, dass man beim Überqueren oder Abbiegen absolut keine Sicht auf den fließenden Verkehr hat.

► Überhöhte Geschwindigkeit: Viele Autofahrer halten sich vor dem Kindergarten zudem nicht an die gebotene Geschwindigkeit und fahren deutlich schneller als Tempo 30.

Und weiter: „Da Appelle an die Vernunft der parkenden Anwohner bisher nicht geholfen haben und die von der Polizei zugesagten Kontrollen im Alltag leider kaum spürbar sind, möchte ich mich erkundigen, welche Maßnahmen ergriffen werden können.

Wäre es möglich, diesen Bereich baulich zu entschärfen – zum Beispiel durch das Aufstellen von Pollern an den Gehwegkanten und Kreuzungsecken, um das rechtswidrige Parken physisch zu verhindern? Zudem wären regelmäßige Kontrollen durch die Kommunale Verkehrsüberwachung sowie Maßnahmen zur Durchsetzung von Tempo 30 dringend erforderlich.“ Der Schlusssatz: „Vielen Dank für Ihre Unterstützung und Ihren Einsatz für die Sicherheit unserer Kinder.“

Poller wie in der Hörselbergstraße in der Parkstadt regt eine Anwohnerin der Beuthener Straße an, um an Gehwegkanten und Kreuzungsecken das rechtswidrige Parken zu verhindern und so mehr Sicherheit für Kinder zu schaffen.   Archiv-Symbolfoto: hgb