Anfrage bei der Bürgerversammlung im Oktober: „Wozu wird in der Stegmühlstraße eine Verlängerung des Rad- und Fußgängerwegs gebaut, wo doch bereits einer vorhanden ist? Es gibt einen asphaltierten Feldweg Stegmühlstraße nach links, der gleich am Ende des vorhandenen Rad- und Fußwegs beginnt. Man muss sogar die Fahrbahn queren, um auf die Verlängerung zu gelangen. Das Ganze sind etwa 300 Meter bis zum Ende der Straße.“ Eine Maßnahme, die etliche Gemüter bewegte und noch bewegt. Was ist Sache?
Die Verlängerung – Antrag einer Bürgerin – hatten die Mitglieder des Bezirksausschusses im Januar 2021 beschlossen (unser-bogenhausen.de berichtete). Die Zustimmung war „mit der Maßgabe erfolgt, dass die Betreiber des Beerencafés frühzeitig informiert werden.“
Die Forderung vor fünf Jahren: Schaffung eines straßenbegleitenden Fuß- / Radwegs an der Stegmühlstraße (Grünstreifen von der Fahrbahn getrennt) zwischen dem vorhandenen Ende des Gehwegs und der Düppeler Straße, um eine Infrastruktur-Lücke in diesem Bereich zu schließen. Dazu muss man wissen: 2024 hatte das Baureferat den bestehenden Fuß- / Radweg im Bereich zwischen Freischütz- und Savitsstraße saniert.
Das Mobilitätsreferat zur Anfrage bei der Einwohnerversammlung: „Der Lückenschlusses durch einen Gehweg mit der Beschilderung >Radfahrer frei< schafft eine durchgehende und sichere Verbindung für den Fuß- und Radverkehr. Dies kommt nicht nur dem der Stegmühlstraße folgenden Fuß- und Radverkehr zugute, sondern auch der Verbindung nach Südosten Richtung Daglfing / Dornach. Mit dem nun hergestellten Gehweg, der für den Radverkehr freigegeben ist, konnten Umwege für den Fußverkehr vermieden und die Wegeführung insgesamt verbessert werden. Die Maßnahme trägt zur Verkehrssicherheit und zur Attraktivität des lokalen Rad- und Fußwegenetzes bei und entspricht den allgemeinen Empfehlungen für eine sichere und nutzerfreundliche Infrastruktur.“

