Der Skatepark im Zamilapark wird seit Jahren von Kindern und Jugendlichen genutzt. Leider befindet sich die Anlage inzwischen in einem Zustand, der sowohl die Nutzbarkeit als auch die Sicherheit deutlich einschränkt. Durch ausgeprägte Rillen, Fugen und Unebenheiten besteht ein erhöhtes Risiko für Stürze und Verletzungen. Es gab bereits ein Unfall, bei dem ein junger Skateboardfahrer an einer der breiten Fugen hängen geblieben ist und sich beim Sturz eine Platzwunde am Kinn zugezogen hat.“ Das hat ein Bürger unlängst an den Bezirksausschuss geschrieben.
Der Mann hatte erklärt: „Vor diesem Hintergrund sehe ich einen dringenden Handlungsbedarf, zumindest eine kurzfristige Verbesserung der Situation zu erreichen. Die Zwischenlösung umfasst das fachgerechte Abschleifen der bestehenden Asphaltfläche von etwa 750 Quadratmeter, um wieder eine glatte und sichere Fahrfläche herzustellen. Ergänzend soll ein Step Up Curb integriert werden, der die Anlage funktional aufwertet und zusätzliche Nutzungsmöglichkeiten schafft.“
Zur Problematik hat es auch schon einen Ortstermin mit Vertretern des Baureferats gegeben, die den Ausbesserungs- und Modernisierungsbedarf bestätigen. Solange die Stadt jedoch nicht die Mittel für eine Umsetzung bereitstellt, dürfen auch die Planungen für die in die Jahre gekommenen Freizeitanlagen des gesamten Denninger Angers nicht aufgenommen werden. Deshalb haben die Antragsteller ein Angebot nur für die Skateanlage eingeholt.
„Die Kosten für das Abschleifen der Fläche inklusive Step Up Curb belaufen sich auf 20 000 Euro und liegen damit deutlich unter einer ersten Kostenschätzung von etwa 60 000 Euro. Zusätzlich wurde ein Nachlass von 25 Prozent eingeräumt, der durch die Mithilfe lokaler Skater bei unterstützenden Arbeiten ermöglicht wird,“ so steht’s in der Vorlage.
Das Baureferat in seiner Antwort: „Die Skateanlage im Zamilapark stellt eine der wenigen Gelegenheiten im Umkreis von etwa fünf Kilometern dar, um Skaten zu können. Aufgrund ihrer zentralen Lage erfreut sich die Anlage großer Beliebtheit und spielt eine wichtige Rolle als Sportfläche, die nicht nur von der lokalen Jugend, sondern auch von vielen anderen Skatern genutzt wird. Das Baureferat wird zeitnah den Kontakt zu den Antragstellern aufnehmen, um sowohl die technischen als auch die finanziellen Aspekte einer kurzfristigen Umsetzung der Maßnahme zu besprechen und zu prüfen, wie die Wiederherstellung eines nutzbaren Zustands schnellstmöglich realisiert werden kann.“

