Brennpunkt Englschalkinger Straße: Vermehrt kommt es in jüngster Zeit zu Beschwerden wegen abgestellten Fahrzeugen und Rasern. Ein Bürger beklagte im Bezirksausschuss: In der Englschalkinger Straße im Abschnitt zwischen dem Cosimabad und dem Wilhelm-Dieß-Weg nimmt an den öffentlichen Parkplätzen die Zahl langfristig abgestellter Last- und Wohnwagen, alten Booten auf Anhängern und ungenutzten Anhängern zu. „Anwohner“, so der Mann, „finden oft keinen Stellplatz mehr.“

Und weiter: „Zusätzlich ist es teils gefährlich, wenn man aus einer Ausfahrt auf die Englschalkinger Straße mit seinem Auto einbiegen möchte und durch die abgestellten Fahrzeuge die Sicht auf die Fahrbahn eingeschränkt wird. Es ist traurig, dass Areal der Stadt als kostenfreier Abstellplatz oder Zwischenlagerungsstelle genutzt wird.“

Gegen zugelassene, parkende Fahrzeuge kann die Polizei nichts bewirken. Aber: Der Halter eines Anhängers voller Altreifen wurde kontaktiert und aufgefordert, Anhänger und Altreifen zu entfernen. Sollte dies nicht geschehen wird er wegen eines Verstoßes nach den Kreislaufabfallgesetz angezeigt.

Ein anderer Anwohner forderte eine nächtliche Geschwindigkeitsbegrenzung zwecks Lärmreduzierung. Der Antrag wurde von einem Bürger unterstützt: „Der Abschnitt zwischen Vollmann- und Wendestelle Höhe Ostpreußenstraße ist nachts zu einer Rennstrecke von Auto- und auch Motorradfahrern geworden. Das muss kontrolliert werden.“

Die Mitglieder des Bezirksausschusses leiteten die Forderung ans Mobilitätsreferat weiter, „mit der Bitte, die Ampel an der Westpreußenstraße bis 24 Uhr eingeschaltet zu lassen.“ Und: Die Polizei soll nächtliche Kontrolle in der Englschalkinger Straße durchführen.

eit Jahren dasselbe Bild in der Englschalkinger Straße: Am Straßenrand abgestellte Wohnwagen und Busse sowie …
… Anhänger mit Booten. Unglaublich: der Anhänger ist weg, die Altreifen wurden am Straßenrand deponiert.  

Fotos: hgb