Das Referat für Bildung und Sport (RBS) und das Zentrale Immobilienmanagement (ZIM) werden aufgefordert, die Pavillons in der Ruth-Drexel-Schule (RDS) im Prinz-Eugen-Park durch konkrete bauliche und / oder technische Maßnahmen vor Beginn der Sommermonate hitzeresilient zu machen. Ein entsprechender Umsetzungsplan ist dem Kommunalparlament vorzulegen. Zudem verweist der Bezirksausschuss auf den Antrag April 2025 und erneuert die Forderung nach einem Runden Tisch / einer Gesprächsrunde aller Beteiligten – diesen Antrag stimmten die Lokalpolitiker unlängst zu.

Der Hintergrund laut Initiative:Die mobilen Raumeinheiten der RDS sind in den Sommermonaten regelmäßigerheblichen Hitzebelastungen ausgesetzt. Aufgrund fehlender oder unzureichender baulicherSchutzmaßnahmen – insbesondere im Bereich Dämmung und Verschattung – heizen sich diePavillons stark auf und erreichen Raumtemperaturen, die einen geordneten, pädagogisch

 und gesundheitlich unbedenklichen Unterricht faktisch unmöglich machen.

Diese Situation stellt eine erhebliche Belastung für Schülerinnen und Schüler sowie für die Lehrkräfte dar und ist auf Dauer nicht hinnehmbar. Hohe Raumtemperaturen beeinträchtigen nachweislich die Konzentrationsfähigkeit und führen zu gesundheitlichen Beschwerden. Besonders betroffen sind jüngere Kinder sowie Personen mit gesundheitlichen Vorbelastungen.

Angesichts der absehbar zunehmenden Anzahl von Hitzetagen ist weiteres Zuwarten nicht verantwortbar. Die Stadt ist in der Pflicht, zeitnah geeignete Maßnahmen zur Verbesserung des Temperaturmanagements zu ergreifen. Ziel muss es sein, den Betrieb an der RDS auch in den Sommermonaten verlässlich sicherzustellen und vermeidbare Gesundheitsrisiken wirksam zu reduzieren.

Die Stadt soll Maßnahmen treffen, damit es an heißen Sommertagen die Pavillons der Ruth-Drexel-Schule im Prinz-Eugen hitzeresilient werden.    Foto: hgb