Die Verkehrssituation in der Zaubzerstraße zwischen der Richard-Strauss- und der Brahmsstraße macht einem Anwohner Sorgen. Der Hintergrund: Der Abschnitt ist sehr schmal und lässt nur einen einspurigen Verkehr zu. Was kann man da machen?

Der Mann in einem Schreiben an den Bezirksausschuss: „Bei Stau auf der Richard-Strauss-Straße – was täglich vorkommt – entsteht daraus eine Reihe von Problemen:

► Fahrzeuge stauen sich weit in die Zaubzerstraße zurück,

► es kommt regelmäßig zu lautstarken Konflikten zwischen Verkehrsteilnehmern,

► einzelne Autofahrer weichen auf die Gehwege aus oder blockieren Ein- und Ausfahrten der anliegenden Wohnhäuser und

► an der Bushaltestelle Zaubzerstraße fehlt ein gesicherter Fußgängerüberweg. Das Queren der Straße ist dort gefährlich. Es hat an dieser Stelle bereits Unfälle mit Verletzten gegeben.“

Und weiter: „Ich würde es begrüßen, wenn die Situation vor Ort bewertet werden könnte“, so der Anlieger. Das sollen, so der Beschluss der Lokalpolitiker, die Fachleute aus dem Mobilitätsreferat vornehmen. Aus Sicht der Stadtteilvertreter, so das Fazit einer kontroversen Diskussion im Untergremium Verkehr, gebe es zwei Möglichkeiten:

Prüfung einer Einbahnstraße und zusätzliche Ausweichflächen für den Begegnungsverkehr schaffen durch Entfall von einzelnen Stellplätzen.

Nun heißt’s abwarten, zu welchen. Ergebnis die Experten kommen.

Eng, enger, Zaubzerstraße: Kommt es im Abschnitt zwischen Brahms- und Richard-Strauss-Straße zu Begegnungsverkehr, entstehen immer wieder Konflikte. Wird die Strecke eine Einbahnstraße?    Foto: hgb