Die Stadt München wird aufgefordert zu prüfen, ob die neu errichtete Verkehrsinsel vor dem Phorms-Kindergarten (Möhl- Ecke Neuberghauser Straße) in ihrer Ausdehnung deutlich reduziert werden kann. Diesen Antrag von Robert Brannekämper, Landtagsabgeordneter und CSU-Fraktionssprecher, lehnte der Bezirksausschuss bei seiner Juni-Tagung mit 14 gegen 17 Stimmen ab. Begründung für die Gegenstimmen? Keine!
Im dem CSU-Antrag wird ausgeführt: „Die Verkehrsinsel ist unverhältnismäßig groß dimensioniert. Sie nimmt im öffentlichen Straßenraum einen erheblichen Flächenanteil ein und führt dazu, dass mehrere bislang verfügbare Parkmöglichkeiten am Straßenrand entfallen. Gerade im unmittelbaren Umfeld eines Kindergartens besteht ein erhebliches Interesse der Eltern daran, Bring- und Holverkehr mit ausreichenden und praktikablen Haltemöglichkeiten in vertretbarer Nähe zu erhalten. Aus Gründen der sparsamen und angemessenen Flächenverwendung im öffentlichen Raum erscheint eine Reduzierung sachgerecht.“
Und weiter: Der Bezirksausschuss bittet daher um Prüfung und Umsetzung einer Flächenverkleinerung der Verkehrsinsel, um die Verkehrssicherheit für die Kindergartenkinder und ihre Eltern deutlich zu erhöhen. Schon bei der Stellungnahme zu den Planungen hat die CSU-Fraktion auf die Fehl-planung hingewiesen und auch deshalb gegen diese Planung votiert.

Warum wurde sie so überdimensioniert gebaut? Die CSU Im Bezirksausschuss forderte eine Verkleinerung, die Mehrheit des Gremiums lehnte das aber ab. Foto: hgb
