Wenn in der Richard-Strauss-Straße, am Effnerplatzzum Mittleren Ring Richtung Tucherpark / Schwabing sich die Autos stauen – und das ist fast täglich der Fall – weichen viele Autofahrer in die Amberger- und dann in die Verlängerung Niedermayerstraße aus. Herrscht Gegenverkehr, wird einfach auf dem Gehweg gefahren. Einfach Chaos. Parken dann noch Lieferfahrzeuge halb auf den Gehwegen, beginnt ein Hupkonzert. Der Vorschlag: Die Niedermayerstraße – eine Tempo-30-Zone – in eine Einbahnstraße (von der Bülowstraße ausgehend) umwidmen.
Dieses Anliegen hatte ein Anwohner – er hatte früher bereits mobile Tempomessungen angeregt („verändert hat sich leider nichts“) – an den Bezirksausschuss gemailt. In dem Schreiben heißt es: „Schon morgens ab 7 Uhr bis zum Ende der Rushhour wird die Niedermayerstraße übergebührend Richtung Bülowstraße befahren. Ganz schlimm wird es dann in den Nachmittagsstunden ab etwa 16 Uhr.“
Der Mann hatte noch ein zweites Anliegen: Es soll eine Bodenmarkierung, also eine Trennung, per weißem Streifen für Fußgänger und Radfahrer auf der Bülowstraße Richtung Effnerplatz aus Sicherheitsgründen angebracht werden.
Der Beschluss des Kommunalparlaments: Weiterleitung des Anliegens an das Mobilitätsreferat zwecks Prüfung und Rückmeldung der Ergebnisse der an den Bezirksausschuss zu den Punkten
► Wie ist der Stand zum gestellten Prüfantrag zu einem separaten Radweg in der Bülowstraße.
► Die Behörde wird gebeten, die Niedermayerstraße als Umleitungsmöglichkeit in Navigationssystemen entfernen zu lassen.
► Das Referat wird gebeten, Lieferzonen in der Niedermayerstraße einzurichten.
► Die Verwaltung wird aufgefordert, das Quartier als Prüfgebiet aufzunehmen und Zahlen hinsichtlich eines möglichen Stellplatzdefizits zu erheben, das die Voraussetzung für die Einrichtung einesParkraummanagements wäre.
