Einen Fußgängerüberweg (Zebrastreifens) in der Mauerkircherstraße unterhalb der Unterfüh-rung des Mittleren Rings zur sicheren Überquerung zwischen den beiden Bushaltestellen auf bei-den Straßenseiten. Das hatte ein Bogenhauser bei der vergangenen Bürgerversammlung bean-tragt. Das Mobilitätsreferat lehnte jetzt den Antrag ab!

Die Begründung zur Forderung: „Die Verkehrssituation ist für Fußgänger unzureichend sicher. Trotz bestehender Maßnahmen fahren viele Autos in diesem Bereich weiterhin mit relativ hoher Geschwindigkeit. Der Überweg wird jedoch regelmäßig und häufig genutzt – insbesondere von Schülern, älteren Personen sowie Fahrgästen, die die Bushaltestellen auf beiden Seiten der Straße erreichen möchten. Ein deutlich markierter Zebrastreifen würde die Aufmerksamkeit der Autofahrer

erhöhen und den Fußgängern eine klar geregelte, respektierte Querungsmöglichkeit geben.“

Das Mobilitätsreferat in seinen Ausführungen (Auszüge; bearbeitet): „Für die Errichtung von Fußgängerüberwegen (FGÜ) gelten neben der Straßenverkehrsordnung (StVO) auch die >Richtli-nien für die Anlage und Ausstattung von Fußgängerüberwegen. Diese verlangen >eine frühzeitige Erkennbarkeit für den Fahrzeugführer und eine ausreichende Sichtbeziehung zwischen Fußgän-gern und Fahrzeugführern“.

Und weiter: „Haltende Fahrzeuge jeweils vor dem FGÜ – wie im vorliegenden Fall Busse der Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG) – beeinträchtigen jedoch die Sicht, sodass der Übergang nicht sicher wäre und die Einrichtung schon deshalb nicht in Frage kommen kann.“

Hinsichtlich einer etwaig-besseren Ausleuchtung der kleinen Mittelinsel ist laut Baureferat die Mon-tage zusätzlicher Leuchten aufgrund der eingeschränkten Bauwerkshöhe leider nicht möglich ist, weswegen der aktuelle Zustand unverändert bleibt. Das Anliegen bleibt jedoch vorgemerkt, sodass mit der nächsten turnusmäßigen Sanierung des Straßenzugs Verbesserungen im Sinne des An-trags geprüft werden können.

Einen Zebrastreifen unterhalb der Unterführung des Mittleren Rings an der Mauerkircherstraße – diese Forderung eines Anwohners bei der vergangenen Bürgerversammlung hat das Mobilitätsrefe-rat abgelehnt. Foto: hgb