In den vergangenen eineinhalb Jahren hat sich die Verkehrssituation in der Meistersingerstraße. weiter zugespitzt. Es herrscht ein starker Durchgangsverkehr, da die Straße als Abkürzung zwischen Freischütz- und Cosimastraße genutzt wird und Autofahrern durch Navigationssysteme als schneller Weg vorgeschlagen wird. Das Tempo-30-Limit wird dabei häufig nicht eingehalten.“

Das beklagten Anwohner im Bezirksausschuss und forderten „geeignete Maßnahmen zur Beseitigung der bestehenden Belastungen in der Meistersingerstraße. Dazu zählen vor allem das Ausweichen von Personenwagen auf den Gehweg sowie die häufigen Geschwindigkeitsüberschreitungen.“

In einem Schreiben an das Kommunalparlament wird ausgeführt: „Durch die Enge der Straße aufgrund der parkenden Personenwagen weichen Autofahrer häufig auf die Gehwege aus. Dies kann täglich – insbesondere morgens und am späten Nachmittag – beobachtet werden. Besonders brenzlig ist die Situation zwischen Tannhäuserplatz und Stolzingstraße, wo die Autos regelmäßig aufgrund des einseitigen Parkens auf den Gehweg der Gegenseite ausweichen.

Zur Sache wurde eine Online-Petition unter den Anwohnern gestartet, bei der Maßnahmen zur Verkehrsregulierung in der Meistersingerstraße gefordert werden. Nach aktuellem Stand haben mehr als 600 Menschen bereits unterschrieben. Der Link zur Petition: https://c.org/9hwhZ2HLkB

Der einstimmige Beschluss der Stadtteilvertreter: Das Mobilitätsreferat soll prüfen:

► Ein Durchfahrtsverbot für Lkw über 3,5 Tonnen im Abschnitt westlich des Kurvenbereichs bis zur Cosimastraße,

► die Herausnahme der Meistersinger- als Durchgangsstraße aus den Navigationssystemen,

► die Markierung der Zone 30 auf der Fahrbahn mit Piktogrammen,

► eine Zahlenerhebung zur Feststellung, ob die Voraussetzungen zur Einrichtung einer Fahrradstraße, und

► die Kommunale Verkehrsüberwachung (KVÜ) wird um regelmäßige Kontrollen und Meldung der Ergebnisse an den Bezirksausschuss gebeten.

Belastungen in der Meistersingerstraße: Die Strecke zwischen Freischütz- und Cosimastraße wird oft als Abkürzung genutzt, Autofahrern wird durch Navigationssysteme dies vorgeschlagen. Dazu moniert ein Anwohner parkende Personenwagen auf den Gehwegen.   Foto: hgb