Das Baureferat / Gartenbau soll den stark verschmutzten und desolaten Brunnen am Shakespeareplatz reinigen und restaurieren. Das hatte per Antrag CSU-Lokalpolitikerin Georgine Resch im Bezirksausschuss gefordert. Per einstimmigem Votum wurde die Reinigung beschlossen, die Restaurierung vertagt bis alles wieder sauber ist.
In der Begründung der Initiative heißt es: Der Brunnen ist ein bedeutendes Kunst- und Kulturdenkmal und prägt das Erscheinungsbild des Platzes. Er ist wichtiges Element des öffentlichen Raums und des kulturellen Erbes Münchens. Er sollte daher erhalten und angemessen gepflegt werden.
Und weiter: Während in der Stadt neue Aufenthaltsräume – was sehr zu begrüßen ist – gestaltet, und teils mit erheblichem finanziellem Aufwand geschaffen werden, sollten bestehende Denkmäler nicht vernachlässigt bzw. dem Verfall preisgegeben werden.

Das rund 6000 Quadratmeter große, grüne Idyll in Altbogenhausen mit Brunnen wurde 1913 angelegt und erhielt 1964 die Bezeichnung Shakespeareplatz. Das Areal ist gesäumt von Prachtbauten, und Bäumen. Und einer Bronzestatue – der Julia, Figur aus dem Drama „Romeo und Julia“. Archivfoto: hgb