Die „Errichtung Calisthenics-Anlage im Zamilapark“ hatte bei der September-Tagung ein Mann im Bezirksauschuss (erneut) beantragt. Der einstimmige Beschluss der Lokalpolitiker: Anforderung eines Angebots zur Erbringung städtischer Leistungen unter Berücksichtigung einer möglichst kostengünstigen Einrichtung. Äußerst fraglich, ob die Stadt angesichts leerer Kassen dafür Geld übrig hat! Denn je nach Größe und Ausführung entstehen Kosten von 30 000 Euro oder gar mehr.
Warum erneut? In dem Anliegen wird ausgeführt: „Bereits 2020 habe ich mich bei der Stadt für den Bau einer Calisthenics-Anlage im Zamilapark eingesetzt – damals leider ohne Erfolg. Ein Spaziergang vorbei am renovierungsbedürftigen Skateplatz und der Tischtennisplatte hat mich dazu bewogen, das Vorhaben anzuregen.
Der Zamilapark bietet ideale Voraussetzungen für ein solches Projekt. Die Anwohnerdichte in der Umgebung ist enorm und die notwendige Freifläche ist vorhanden. Aus meiner beruflichen Praxis weiß ich, wie entscheidend niedrigschwellige Bewegungsangebote für die präventive Gesunderhaltung sind. Eine Calisthenics-Anlage wäre hier eine hochgradig funktionale und zeitgemäße Aufwertung des Viertels. Ich freue mich auf einen konstruktiven und im zweiten Anlauf erfolgreichen Austausch.
Was ist / bedeutet Calisthenics eigentlich? Der Begriff stammt aus dem Griechischen und setzt sich aus >Kallos< (Schönheit) und >Sthénos< (Stärke) zusammen. Die Form des Trainings beinhaltet Übungen, die ausschließlich mit dem eigenen Körpergewicht gegen Widerstand ausgeführt werden – beispielweise Klimmzüge, Liegestütze und Kniebeugen oder an Stangen in verschiedenen Höhen und Positionen (entsprechend einem Reck oder einem Barren). Ziel ist es, die körperliche Fitness natürlich zu verbessern und Bewegungen auszuführen, von denen einige akrobatisch und spektakulär aussehen können.

