Problem Miet-E-Scooter am Rosenkavalierplatz und im Arabellapark: „Die Lage ist bekannt und wiederkehrend: Berichterstattung und der für März 2025 angesetzte Runde Tisch haben das Thema aufgegriffen; die Flyer-Kampagne hat nach Einschätzung von AKIM (Anm. d. Red.: Allparteiliches Konfliktmanagement in München) jedoch wenig bewirkt. „Das hat ein Anwohner an den Bezirksaus-schuss geschrieben und fordert weitere Maßnahmen.

Der Anlieger in einer Mail: „Mir ist wichtig, deutlich zu machen: Die bisher ergriffenen Maßnahmen – Sperrzone seit September 2023, Flyer-Kampagne, allgemeine Hinweise – haben das Problem nach meiner Erfahrung im vergangenen Sommer nicht spürbar entschärft.“

Ist dem wirklich so? Siehe Anmerkungen am Berichtsende nach dem *

Der Mann erklärt weiter: „Aus meiner Sicht hat sich die Lage zugespitzt – die Gruppen wurden größer, die Lärmbelastungen reichen teils bis nach Mitternacht (gerade im Bereich der Wohnanla-genwege, außer Sichtweite der Eltern), einzelne Gruppen verhalten sich zunehmend selbstsicherer und uneinsichtig. Ich selbst wurde an einem Abend an der Elektrastraße von einem zurücksetzen-den Scooter >erwischt< und anschließend aggressiv vom Fahrer angegangen

Ich bitte, ein etwaiges weiteres Vorgehen nicht allein auf den Verweis zu stützen, dass bereits et-was unternommen wurde – dieser Verweis greift zu kurz, weil genau diese Maßnahmen sich im vergangenen Sommer als nicht ausreichend erwiesen haben. Ein abgestimmter Maßnahmenplan zwischen Polizei, Stadt und den privaten Akteuren (Eigentümern / Hausverwaltungen und Hotels) wäre aus Anwohnersicht der wirksamste Weg.

Es geht mir um faire, verhältnismäßige Regelanwendung und um Verkehrssicherheit – nicht um die Ausgrenzung einzelner Gruppen. Gerade weil sich solche Konflikte sonst leicht aufladen, halte ich frühes, sichtbares und sachliches Handeln für den besten Weg, den nachbarschaftlichen Frieden im Viertel zu wahren.“

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Der Autor von unser-bogenhausen.de wohnt seit vielen Jahren im Arabellapark, kennt die vielfälti-gen Probleme im Stadtquartier, erlaubt sich daher ein Urteil. Zum genannten Problem „Miet-E-Scooter am Rosenkavalierplatz und im Arabellapark“: Das Verhalten, das Fahren, das Rasen, das Rowdytum – das w a r ein Problem, zumindest weitgehend. Die Situation hat sich seit vergangenem Sommer wesentlich gebessert. Verschlimmert hat sich hingegen das „wilde“, gedankenlose Abstel-len der Scooter.

Kein Einzelfall: Gedankenlos abgestellter E-Scooter in der Elektrastraße – vor allem abends und nachts eine Gefahr für Fußgänger und Radfahrer. Foto: hgb