Anregung und Prüfung“, heißt es zum Anliegen eines Bürgers an den Bezirksausschuss: „Zusätzliche Entsorgungsmöglichkeiten für Kartonagen und Verpackungsmüll im Stadtbezirk.“ Die Argumente des Mannes dazu:

„Durch den stark zunehmenden Online-Handel entstehen inzwischen erhebliche Mengen an Kartonverpackungen, die in vielen Wohnanlagen kaum noch sinnvoll über die regulären Papiertonnen entsorgt werden können. Die Tonnen sind häufig überfüllt, größere Kartons müssen zusätzlich zerkleinert oder zum Wertstoffhof transportiert werden.“

Und weiter heißt es in der Mail: „Aus Bürgersicht wären daher zusätzliche öffentliche Kartoncontainer oder alternative Sammellösungen sinnvoll und zeitgemäß. Dies könnte sowohl die Sauberkeit im Stadtviertel verbessern als auch illegale Ablagerungen neben Papiercontainern reduzieren.“

Der einstimmige Beschluss der Lokalpolitiker: Ablehnung! Denn die Entsorgung erfolgt primärüber den Hausmüll, gegebenenfalls soll der Antragsteller sich individuell wegen einer Tonnenerweiterung direkt an den Abfallwirtschaftsbetrieb München (AWM) wenden.

Oft sind die blauen Papiertonnen in Wohnanlagen überfüllt. Abhilfe ist nur durch eine zweite Box möglich. Öffentliche Kartoncontainer lehnt der Bezirksausschuss ab.     Foto: hgb