Der Bereich rund um den Normannenplatz / Effnerstraße soll ein Parklizenzgebiet werden. Zu diesem bereits im April gestellten und vertagten Antrag eines Anwohners forderten jetzt die Mitglieder des Bezirksausschusses das Mobilitätsreferat mehrheitlich auf, „das Quartier als Prüfgebiet aufzunehmen und Zahlen hinsichtlich eines möglichen Stellplatzdefizits zu erheben, das die Voraussetzung für die Einrichtung eines Parkraummanagements wäre.“

Der Mann hatte in einer mit Fotos belegten Mail geschrieben: „Unter der Woche herrscht ein Parkraumtourismus. Der Normannenplatz und die Effnerstraße werden überflutet von Fahrzeugen, viele Mitarbeiter von Büros aus dem Arabellapark parken hier. Und auswärtige Fahrzeughalter, die die nahe U-Bahnstation Arabellapark nutzen, stellen ihr Fahrzeug ab.“

Achtung: Die Situation der Stellplatzsuche rund um den Arabellapark und damit auch im Bereich Normannenplatz verschärft sich in den kommenden Wochen und Monaten enorm – voraussichtlich bis Februar 2027 –, da in der Elektrastraße mehr als 250 Parkplätze wegen Stromarbeiten der Stadtwerke München (SWM) entfallen.

Weiter hatte der Anwohner argumentiert „Als Fußgänger ist das Durchkommen sehr schwierig. Als Anwohner ist es tagsüber nicht möglich, einen Parkplatz zu finden. Mir bleibt eh nichts anderes übrig als mein Auto in meine Einfahrt zu fahren. Bitte helfen Sie uns, eine Lösung für diese chaotische Parksituation zu finden.“

Blick in die Normannen- an der Ecke Englschalkinger Straße: Kein Parkplattz mehr frei, die Ein- / Ausfahrten zu den Wohngebäuden sind allesamt frei.    Foto: hgb

Drei Punkte nebenbei: Parkraumtourismus – eine bemerkenswerte Wortschöpfung. Parken im Gebiet Normannenplatz / Effnerstraße ist erlaubt, sofern nicht anders ausgeschildert. Und: Viele Autofahrer würden sich glücklich schätzen, hätten sie die Möglichkeit, in ihrer Hauseinfahrt zu parken!