Anfrage der CSU-Fraktion im Stadtrat an Oberbürgermeister Dominik Krause (Grüne): „Anti-Graffiti-Schutzbeschichtung – für die Stadt nutzbar?“ Denn: Verschiedene Firmen bieten inzwischen derartige Schutzbeschichtungen für Wände an.
Dies sind durchsichtige Versiegelungen, die auf Wände und Fassaden aufgetragen werden und verhindern, dass die ausgesprühten Graffiti stark haften bleiben. Eine anschließende Entfernung der aufgesprayten „Kunstwerke“ ist dadurch sehr viel leichter und weniger kosten- und arbeitsintensiv.
Dass Verschmutzungen durch illegale Graffiti im Bereich bzw. an Gebäuden und Fassaden ein Problem darstellen, lässt sich schlecht leugnen. Auch in Bogenhausen ist das an vielen Stellen zu beobachten.
Laut Vorlage nutzt die Stadt ähnliche Beschichtungen bereits jetzt bei Verkehrsschildern, die immer wieder beschmiert werden, um deren Reinigung zu vereinfachen. Daher stellt sich die Frage, ob Schutzbeschichtungen auch für München >ein nutzbares Instrument darstellen<. Die Fragen vor diesem Hintergrund an den Oberbürgermeister:
► Werden oder wurden seitens der Stadt „Anti-Graffiti-Schutzbeschichtungen“ zum Schutz von Wänden und Fassaden bereits genutzt?
► Wenn ja, wie sind die Erfahrungen damit? – Wenn nein, warum nicht?
► Gibt es eine Kosten-Nutzen-Rechnung, die aufzeigt, ob eine großflächige Nutzung von „Anti-Graffiti-Schutzbeschichtungen“ für die Stadt im Vergleich zur „normalen Reinigung“ sinnvoll wäre?


Auf diese Aufkleber ist in Bogenhausen niemand stolz. Offensichtlich haben Bayern-Fans Sticker hergestellt und auf diesem Fußgängerschild angebrachte Etiketten der Löwen überklebt. Fotos: hgb
