Angedacht war das Quartier Prinz-Eugen-Park (PEP) entlang der Cosimastraße einst als (mehr oder minder) autofreies Wohngebiet. Fakt ist: Es gibt nicht weniger Autos als in anderen Wohngebieten. Der Beleg dafür: In Vertretung des Arbeitskreises Mobilität im PEP und namens des Quartiersmanagements (GeQo eG) stimmten jetzt die Mitglieder des Bezirksausschusses dem Antrag „Verbesserung der Verkehrssicherheit und Parkordnung im PEP verbunden mit einem Ortstermin zusammen mit Vertretern des Mobilitätsreferats (MOR) zu. Und Der PEP ist ein Hotspot wegen E-Scootern!

In dem Vorstoß wird erklärt: „Um die aktuelle Verkehrssituation fundiert zu bewerten, wurden zwei Begehungen im Quartier durchgeführt. Dabei wurden zwei zentrale Problemfelder identifiziert und dokumentiert:

► Gefährliche Parksituationen und Nadelöhre: Derzeit parken Autos an vielen Stellen zwar legal, da der gesetzliche Mindestabstand gewahrt bleibt. Dies führt in der Praxis jedoch zu erheblichen Problemen: • Sicherheitsrisiko: Die Sicht beim Ein- und Ausfahren aus Tiefgaragen und Einfahrten ist häufig massiv eingeschränkt. Dies stellt eine akute Gefahr dar, insbesondere für Radfahrer und Kinder • Verkehrsfluss und Nadelöhre: Es entstehen lange, unübersichtliche Engstellen, an denen der Verkehr schnell ins Stocken gerät • Rettungswege: Für die Müllabfuhr und vor allem für Rettungsfahrzeuge ist ein Durchkommen oftmals nur schwer möglich. Im Brandfall hätte die Feuerwehr massive Schwierigkeiten, die ausgewiesenen Zufahrten ungehindert zu erreichen.

► Chaotisches Parken von E-Rollern: Diese werden im gesamten Quartier kreuz und quer, oft auf Gehwegen oder in den Höfen, abgestellt (>Wildparken<). Dies behindert Fußgänger, Kinderwagen und Menschen mit Mobilitätseinschränkungen.

Lösungsansatz: Es wurdenStellen identifiziert, an denen einzelne Parkflächen (zum Beispiel durch neue Schilder oder die Verschiebung bestehender Beschilderungen) gestrichen werden könnten.Ziel war und ist es, so viel Parkraum wie möglich zu erhalten und doch eine deutliche Verbesserung zu erzielen.Zudem würden definierte, verpflichtende E-Roller-Abstellzonen (Geofencing) begrüßt, um dem Problem der wildgeparkten E-Roller zu begegnen. Eine mögliche Fläche hierfür wurde identifiziert. Die Vorschläge sollen als konkrete Diskussionsgrundlage dienen.

E-Roller werden im Prinz-Eugen-Park kreuz und quer, oft auf Gehwegen oder in den Höfen, abgestellt. Dies behindert Fußgänger, Kinderwagen und Menschen mit Mobilitätseinschränkungen. Verpflichtende Abstellzonen sollen eingerichtet werden.   Symbolfoto: hgb