Die Mauerkircherstraße“, so ein Anwohner in einer Mail an den Bezirksausschuss, „besteht derzeit immer noch aus unterschiedlichen Geschwindigkeitszonen. Wenn man bedenkt, dass es sich bei dieser Straße eindeutig um eine Wohnstraße handelt, die Ismaninger Straße aber inzwischen nahezuvollständig als 30er-Zone ausgestaltet ist, erschiene es mir konsequent, auch die Mauerkircherstraße insgesamt in eine 30er-Zone zu ändern.“

Denn, so argumentiert der Mann: „Neben der größeren Ruhe erscheint mir dies vor allem auch dadurch gerechtfertigt, dass hier sehr viele Kinder leben und unterwegs sind und doch einige, ob nun Anwohner oder Durchfahrende, glauben, die Mauerkircherstraße sei eine Schnellstraße.“

Jens Luther (CSU) zur Situation: „Die Mauerkircherstraße ist übersichtlich, ich lehne 30 ab.“ Die Mehrheit im Kommunalparlament sah das anders: Mit 21 gegen 14 Stimmen von CSU und FDP wurde das Mobilitätsreferat per Beschluss beauftragt, das Anliegen des Anliegers zu überprüfen.

In der Mauerkircherstraße gilt mal Tempo 30, in Teilabschnitten ist 50 (rote Kreise) erlaubt. Ein Anwohner beantragte im Bezirksausschuss, die Lücken zu schließen, durchgängig ein Tempolimit auf 30 km / h einzurichten.    Foto: hgb