Trogerstraße: Pfosten gegen „Vollpfosten“

03. Juni 2021

Trogerstraße: Pfosten gegen „Vollpfosten“

Als „Vollpfosten“ bezeichnete unlängst erbost ein Besucher bei einer Tagung des Bezirksausschusses jene Autofahrer, die ihren Wagen an abgeflachten Gehwegrändern so parken, dass weder Fußgänger noch Rollstuhlfahrer, Senioren mit Rollator oder Personen mit Kinderwagen durchkommen können. Mit einer ähnlichen Beschwerde – beim Getränkemarkt an der Ecke Troger- / Ismaninger Straße – befassten sich jetzt die Lokalpolitiker.

„Die beiden abgesenkten Bordsteine dort sind üblicherweise komplett zugeparkt, meist heißt es >nur kurz<, so dass ich Getränkekisten nur mit Schwierigkeiten mit dem Fahrrad geschweige denn mit einem Fahrradanhänger holen kann. Können Sie da etwas unternehmen?“, heißt es in einem Schreiben eines Bürgers. Was – dazu macht der Mann Vorschläge: Poller installieren und Kundenparkplätze abmarkieren.

Ecke Troger- / Ismaninger Straße: So geht’s noch, aber wenn Autos direkt vor den abgesenkten Bordsteinen parken, ist es für Fußgänger und Radfahrer mit und ohne Anhänger schwierig, die Straße zu queren.     Foto: hgb

Die Lokalpolitiker des Corona bedingt als Sonderausschuss tagenden Kommunalparlaments stimmten dem Anliegen zu. Das Ansinnen wurde an das Mobilitätsreferat weitergeleitet mit der Bitte „zu prüfen, die Pollerreihe im Bereich des abgesenkten Borsteins zu verlängern und ob Kurzzeitparkplätze im Umfeld der Geschäfte eingerichtet werden können.“

 

Fabian EwaldTrogerstraße: Pfosten gegen „Vollpfosten“