Die Beleuchtung des Schulwegs am Salzsenderweg muss verbessert werden, die Schülerschaft des Wilhelm-Hausenstein-Gymnasiums (WHG) soll in die Lösungsmaßnahme eingebunden werden. Denn problematisch ist die Situation, weil Radfahrer teils ohne Beleuchtung unterwegs sind. Und Kinder mit Tretrollern, die (grundsätzlich) keine Beleuchtungseinrichtung haben. Die Lokalpolitiker vertagten die Forderung der CSU-Fraktion im Kommunalparlament – die Situation soll zunächst mit Vertretern des Baureferats vor Ort „beleuchtet“ werden.

Die Begründung zur Initiative: In der dunklen Jahreszeit ist die Beleuchtung des Salzsenderwegs nicht ausreichend. Die von den Laternen ausgeleuchteten Bereiche wechseln sich ab mit dunklen Bereichen. Dadurch entstehen Risiken für die Verkehrsteilnehmer, die andere Personen nicht oder zu spät wahrnehmen. Darüber hinaus kann diese Situation zu Unsicherheitsgefühlen führen – ähnlich, als würde man sich in einem dunklen Keller oder einer dunklen Tiefgarage befinden. Am stärksten betroffen ist die Umgebung des WHG. In diesem Bereich befinden sich zudem noch weitere Schulen und Ganztageseinrichtungen.

Eine Lösungsmöglichkeit wäre, so heißt es in dem Antrag, an die vorhandenen Laternenmasten zusätzliche Lampen zu befestigen, durch die die bisher dunklen Bereiche seitlich ausgeleuchtet werden. Praktisch wäre es, die Beleuchtung durch Zeitsteuerung oder Bewegungsmelder in den für die Schüler benötigten Zeiten zu schalten.

Trotz Sonnenscheins: Der Salzsenderweg ab dem Wilhelm-Hausenstein-Gymnasium wirkt duster: Mit Einbruch der Dämmerung wird klar: der Weg ist zu schwach beleuchtet. Dies soll die Stadt auf Forderung der Lokalpolitiker verbessern. Foto: hgb