Reitanlage: Müll, Wracks, kein Radweg

16. September 2021

Reitanlage: Müll, Wracks, kein Radweg

Die von Lastwagen zugeparkte Ausfahrt der Olympia-Reitanlage, Müll und Autowracks in der Landshamer – und Frobenstraße, mangelnde Beleuchtung und fehlende Radwege – all das monie­ren die CSU-Stadtratsmitglieder Ulrike Grimm, Sebastian Schall und Fabian Ewald und stellten daher einen Vierfachantrag im Rathaus.

Unter dem Aspekt „Zufahrtsituation sicher machen“ soll die Stadt (erstens) links und rechts der Ausfahrt aus der Reitanlage und den Stallungen der Galopprennbahn Parkverbotsschilder anbrin­gen und eine Parkverbotszone von 30 Metern auf der Straße einzurichten. Denn die Zufahrt zur Anlage wird von Lastwagen zugeparkt, ein gefahrloses Ein- und Ausfahren mit Pferdeanhängern ist somit nicht möglich.

In der Landshamer – und Frobenstraße sollen (zweitens) Müll und abgestellten Autowracks, Fahr­zeuge ohne Kennzeichen, entfernt  und Abfalleimer angebracht werden; zudem soll die Straßenrei­nigung dort regelmäßig durchfahren.

Lastwagen, Auflieger (Bild re.: ohne Kennzeichen), Sattelschlepper, Dutzende Sprinter, Anhänger, verdreckte Wohnwagen (Bild li.), Wohnmobile – nicht nur aus München, Bayern oder Deutschland, nein, aus ganz Europa säumen Fahrzeuge die Ränder der Landshamer – und Frobenstraße. Dazu: Jede Menge Dreck und Müll am Straßengrün und in Büschen. Per Antrag fordert die CSU-Fraktion im Rathaus diese Zustände zu ändern. Fotos: hgb

In der Begründung zu dieser Forderung heißt es:

„Der gesamte Umgriff der Olympia-Reitanlage und der Galopprennbahn ist extrem verschmutzt. Aus Berichten von Gästen, von Bewohnern und Mitarbeitenden wird bestätigt, dass sehr viele Lkw-Fahrer den Bereich nutzen, um zu übernach­ten. In Folge bleibt dann eine große Menge Restmüll auf der Straße und der angrenzenden Hecke liegen, da es keine Mülleimer gibt. Neben dem Restmüll berichten die Anwohner auch, dass der Be­reich regelmäßig als Toilette genutzt werde. Des Weiteren werden beidseitig Fahrzeuge und Auflie­ger abgestellt, die keine Zulassung haben und dort über längere Zeit, teils ohne Räder, stehen.“

Drittens soll geprüft werden, wie die Landshamer Straße besser beleuchtet und sicherer gestal­tet werden kann. Denn: Auf dem Fußweg von der S-Bahnhaltestelle Riem in der Dämmerung be­richten Anwohnerinnen und Anwohner vom Gefühl der Unsicherheit. Sowohl die Schüler der Berufs­schule als auch die Auszubildenden , die auf der Olympia-Reitanlage wohnen, möchten nach Einbruch der Dunkelheit dort nicht allein zur S-Bahn laufen.

„Sicher mit dem Rad zur Olympia-Reitanlage und zur Galopprennbahn“ ist der vierte Antrag überschrieben. Die Stadtverwaltung soll prüfen, ob die Möglichkeit für einen Radweg entlang der Landshamer Straße besteht. Es gibt nämlich weder vom S-Bahnhof Riem (Osten) noch von der westlichen Seite (aus Richtung Stadt) „eine gefahrlose Möglichkeit auf einem ausgewiesenen Fahr­radweg auf die Olympia-Reitanlage und zur Galopprennbahn zu gelangen.“

Fabian EwaldReitanlage: Müll, Wracks, kein Radweg