Klinikum: Zehn Tablets für Patienten

11. Januar 2021

Klinikum: Zehn Tablets für Patienten

Die Idee hatte Oberärztin Simone Haug (ReHA-Medizin) von der München Klinik Bogenhausen: Auf den Stationen, die keinen Angehörigenbesuch zulassen dürfen, Tablets zu verteilen, damit die Angehörigen anru­fen können, die Tablets von den Schwestern oder Pflegern zu den Patienten gebracht werden, und so Angehörige und Kranke sich sehen und miteinander kommunizieren kön­nen. Der Förder­ve­rein des Klinikums – gegründet 1998 – unter Führung von Christiane Hacker hat die Idee aufge­griffen und umgesetzt!

Zehn Tablets wurden gekauft, mit Simcards bestückt, die unbegrenzte Redezeit zulassen, da­mit nicht ein Patient einem anderen die „Rede-Datenmenge“ wegtelefonieren kann. Drei Wochen waren Nalan und Peter Ermis sowie Fabian Hacker damit beschäftigt, alle Tablets einzurichten, bedien­fäh­ig zu machen und einen Servicedienst einzurichten, falls mal etwas nicht klappt oder falls ein Upda­te installiert werden muss. Vor kurzem wurde die Tablets der Klinik­lei­tung einsatzbereit übergeben.

Christiane Hacker (Mitte), Vorsitzende des Förder¬ve¬reins Klinikum Bogenhausen, übergab zehn Tablets zum Kontakt von Patienten, die keinen Besuch empfangen dürfen, und Angehörigen an die Klinikleitung. Foto: Privat

Corona bedingt per Briefwahl hat der Förderverein auch den Vorstand für die kom­men­den zwei Jahre gewählt. Vorsitzende ist und bleibt Christiane Hacker; sie wird vertreten von Klinik­leiterin Astrid Göttlicher und Chefarzt Anselm Reiners. Die Funktion des Schatzmeisters hat Peter Ermis inne, Schriftführerin ist Nalan Ermis. Zu Beisitzern wurden Manuela Storz, Manfred Cibis und Florian Lemmink gewählt, Revisor ist Bruno Pichler.

 

Fabian EwaldKlinikum: Zehn Tablets für Patienten